Archiv des Autors: Vera

Haferlmarkt in der Freyung

Sonderöffnungszeiten

vom 8. bis 10. September 2017 findet wieder jeweils von 10-18 Uhr der große Haferlmarkt in der Freyung statt.
Aus diesem Anlass werde ich mein Atelier auch an diesen 3 Tagen geöffnet haben.

Und die neuen Stücke aus der Serie „Geschwungene Linie“ vorstellen. Seien Sie gespannt.

Trotz des seit dem 6.9.17 aufgebauten Gerüsts ist mein Atelier geöffnet. Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Wacholder: Baum des Monats

Inspiriert durch die Ausstellung „Miriam Salamander: Natur zart“ stelle ich in den nächsten Wochen jeweils einen Baum des Monats vor. Dazu zeige ich in meinem Schaufenster Schmuck und andere schöne Dinge, die ich aus dem Holz des Baums des Monats bereits hergestellt habe.

Wacholder

Beheimatet im größten Teil der nördlichen gemäßigten Zone. Der Gemeine oder auch Gewöhnliche Wacholder kommt oft auf nährstoffarmen, eher trockenen Böden vor. Er braucht viel Licht und ist wärmeliebend, aber frosthart.

Der Baum kann bis zu 8 m hoch wachsen, überwiegend jedoch als weit ausladender Strauch mit einer Höhe von 3 bis 5 m, von Grund an verzweigter Stamm.

Der Wacholder kann bis zu 800 Jahr alt werden.
Der Name stammt aus dem althochdeutschen „wecholter“, was lebensfrischer, immergrüner bedeutet.
Der Rauch der getrockneten Zweige vertreibt – nach altem Volksglauben – böse Geister. Er veredelt außerdem Schinken und Würste, die im Wacholderrauch geröstet werden.
Wacholderbeeren finden Verwendung als Küchenwürze. Außerdem werden Schnäpse wie Steinhäger, Gin und Genever aus den Beeren zubereitet.
Medizinisch werden Wacholder-Salben gegen Verspannungen und Muskelkater oder rheumatische Beschwerden Verwendet.
Ätherisches Wacholder-Öl hat bedeutende Auswirkung auf Seele und körperliches Wohlbefinden, denn es wirkt anregend und ausgleichend auf den Geist.

Quellen: Wikipedia, www.baumkunde.de

Kirschbaum: Baum des Monats Mai 2017

Inspiriert durch die Ausstellung „Miriam Salamander: Natur zart“ stelle ich in den nächsten Wochen jeweils einen Baum des Monats vor. Dazu zeige ich in meinem Schaufenster Schmuck und andere schöne Dinge, die ich aus dem Holz des Baums des Monats bereits hergestellt habe.

Kirsche

Sommergrüner, bis zu 30 m hoher Baum.

Der Baum ist – was die Früchte anbelangt – recht formenreich: sie können sich im Geschmack beträchtlich unterscheiden (süß bis bitter). Der wissenschaftlicher Artname der Wildkirsche „Prunus avium“ geht auf die Vorliebe der Vögel (lat.: Avis) für die kleinen Früchte zurück, weswegen sie hier zu Lande meist Vogelkirsche genannt wird. Das süße Fruchtfleisch soll Anreiz und Belohnung für die mit dem Verzehr verbundene Verbreitung des Baum-Samens sein, welcher im Inneren des harten Steinkerns schlummert. Zu seinem zusätzlichen Schutz hat er sich das Molekül Amygdalin zu Eigen gemacht, welches mittels eines Enzyms giftige Blausäure abspalten kann. Im intakten Samen sind Enzym und Amygdalin strikt getrennt aufbewahrt, denn die Blausäure wäre auch für die Planze tödlich. Erst wenn jemand darauf kaut, kommen beide Substanzen zusammen und setzen das Gift frei.

Die Kirschkerne werden heute wie einst aufgehoben: in Leinenbeutel eingenäht und über dem Ofen aufgewärmt, diene sie als Heizkissen. Das rötlich-braune Holz ist für Schreinerarbeiten von Nutzen. Nach der Blütezeit seiner Verwendung im Zeitalter des Biedermeier gewinnt es heute wieder an Bedeutung. Das aus den Baumwunden austretende Harz, Kirschgummi oder Katzengold genannt, wurde zur Versteifung von Filzhüten gebraucht oder galt in Wein aufgelöst aus guter Hustensaft. In der Symbolik steht die Frucht der Kirsche für die Verführung zu Sinneslust, aber auch für Unheil. Der christlichen Kirche galt der Kirschbaum als Sinnbild für ein gefallenes Mädchen: als „Schandmai“ wurden ihr Kirschzweige am 1. Mai vor die Tür gelegt. Bei den Germanen war das Beobachten der im Vollmond unter den Kirschbäumen tanzenden Elfen streng verboten

Quellen: Wikipedia, www.baumkunde.de

Apfelbaum: Baum des Monat April 17

Inspiriert durch die Ausstellung „Miriam Salamander: Natur zart“ stelle ich in den nächsten Wochen jeweils einen Baum des Monats vor. Dazu zeige ich in meinem Schaufenster Schmuck und andere schöne Dinge, die ich aus dem Holz des Baums des Monats bereits hergestellt habe.

Apfelbaum

Der Apfelbaum gehört zur Gattung der Kernobstgewächse (Pyrinae) aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Der Baum kann bis zu 10 m hoch wachsen, überwiegend jedoch als weit ausladender Strauch mit einer Höhe von 3 bis 5 m.

Unsere heutigen Kulturapfelsorten stammen vom Holzapfel (Wildform) ab. Die Äste der Wildpflanze sind bedornt, die Kultursorten dornenlos, die Früchte des Holzapfels sind kleiner, als die der Kulturpflanze und weniger sauer. Die Wildart ist nicht immer deutlich von verwilderten Kultursorten zu unterscheiden. Man vermutet die ersten Apfelkulturen im südwest­asiatischen Raum, gezüchtet aus Wildapfelarten.

Der Nutzwert des Apfels als gesundes, Vitamin-C-reiches Obst ist allgemein bekannt. Griechen und Römer verarbeiteten ihn zu Apfelwein. Heute wird er wegen seines hohen Pektingehaltes anderen Früchten als Eindickungsmittel bei der Marmeladen-Herstellung beigemengt.

Kaum eine heimische Frucht kann sich mit der Symbolkraft des Apfels messen: in der griechischen Mythologie war der Fruchtbarkeitsgott Dionysos (der römische Bacchus) Schöpfer des Apfelbaumes. Er widmete ihn Aphrodite als Sinnbild ihrer Schönheit und Liebe. Eris, die Göttin der Zwietracht, nutzte die Frucht dagegen als Zankapfel, um Streit zu säen.

Den Christen gilt der Apfel als Symbol der Unkeusch­heit, Versuchung und Erbsünde. Als Paradies galt bereits den Kelten das Apfelland Avalon. Den Germanen war die Frucht das Zeichen der Mutterbrust und nährenden Liebe. In Form des Reichsapfels diente er den gekrönten Herrschern als Weltsymbol und Teil der Insignien ihrer Macht. Das Spektrum der Apfelsymbolik reicht somit von Vollkommenheit und Liebe über Begierde und Macht zu Streit und Sünde.

Quellen: Wikipedia, www.baumkunde.de

Ausstellung Miriam Salamander „Natur zart“

Druckgrafiken und Zeichnungen

Ab 31. März 17 stellt die Künstlerin Miriam Salamander im Atelier CorpusArt – Vera Bosdorf Druckgrafiken und Zeichnungen aus. Der Titel der Ausstellung ist bezeichnend: „Natur zart“. Salamander zeigt ihre Wahrnehmungen der Natur sinnlich zart und auf das Wesentliche reduziert. Für die Serie „A Study of Trees“ analysierte sie verschiedene Baumarten. Die Ergebnisse stellt sie in handkolorierten Ätzradierungen dar. Für ihre Serie „Series of Landscapes“ fotografierte sie zuerst ausgewählte Landschaftsausschnitte. Das für sie Relevante übertrug sie dann auf eine Kupferplatte. In der Ausstellung stellt sie eine Fotografie einer Grafik gegenüber, die sie zu dieser inspirierte. Dem Besucher wird es dadurch möglich, die Gedanken und den Arbeitsprozess von Miriam Salamander nachzuvollziehen und ein wenig die Landschaft durch ihre Augen zu betrachten.

Strukturreiche Landschaft

Landschaft ist für sie ein reiner Bildträger, der jedoch vom jeweiligen persönlichen Betrachtungsstandpunkt unterschiedlich aufgefasst werden kann, je nachdem mit welchen fokussierten Blick oder welcher Einstellung man auf sie schaut. „Landschaft ist reich an Strukturen und Elementen, die sich untersuchen lassen, um zu verstehen.“ so Salamander. 

Miriam Salamander, geboren 1991 in München, hat an der University of Brighton, England, Fine Art Printmaking studiert. 2013 schloss sie mit Bachelor ab. Salamander entschied sich für die Ausbildung in England, da dort ein sehr freier und dennoch hoch professioneller Ansatz herrscht, welcher der eigenen Entfaltung viel Raum gibt. Damals wie heute ist es ihr wichtig,immer wieder in die Ferne zu gehen, um sich in neue Umgebungen, neue Strukturen hineinzuarbeiten. „In fremden Umgebungen – im Ausland speziell – tritt man den Gegebenheiten mit einem ungeschulten Auge gegenüber, das frei von alten Muster ist.“ begründet Salamander ihre Entscheidung für das Studium im Ausland.

2016 eröffnete Salamander das Druckgrafische Atelier im angesagten Glockenbachviertel in München. Das Atelier soll ein Ort des Austauschs und des Weiterbildens sein. Hier arbeitet sie und unterrichtet Kinder und Erwachsene – Laien sowie Künstler – in verschiedenen Drucktechniken. Diese Zusammenarbeit bereichert sie. Viele Anstöße und Initialzündungen können dabei ausgelöst werden.

Die Ausstellung „Natur zart“ im Atelier CorpusArt – Vera Bosdorf, Freyung 626a, ist bis zum 27. Mai 17 zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen. Die Vernissage findet am Freitag, 31.3.17, um 18:30 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin statt.